Feuer & Eis

Als der Wetterbericht vergangene Woche Schnee voraussagte, ging ich in Anbetracht der milden Winter eher von einer zählbaren Menge an Flocken aus, die uns der vermeintliche Wintereinbruch bescheren würde. Nun, als die Schneedecke dann aber beharrlich wuchs und das Gestöber einfach nicht enden wollte, wurde mir langsam klar: Es würde wohl doch nicht nur bei ein paar munteren Flöckchen bleiben.

Winterstille

Winterstille

Die Verhältnisse wuchsen zu einem ausgewachsenen Wintereinbruch an, soweit ich’s über den Tag hinweg durch das Fenster beobachten konnte… während sich mir langsam die Frage aufdrängte, wie sich wohl meine noch anstehende Autofahrt gestalten würde… mit Sommerreifen. Reifenwechsel hatte ich leider noch nicht geschafft. Und mein Bedauern über diesen Umstand sollte sich auch bewahrheiten.

Eisiger Weg in die Felder

Eisiger Weg in die Felder

Schlitten im Schlepptau

Schlitten im Schlepptau

Später zu Hause angekommen erwartete uns eine wunderschöne Winterlandschaft, die uns auch einige Tage erhalten blieb – besonders zur Freude der Kinder. Zudem leuchtete in diesem Winteridyll der Mond in voller Pracht und Schönheit. Abends begab ich mich hinaus ins Steinheiligtum, meinem Hörgr, und entzündete ein Feuer, um Ullr und Skadi meinen Wintergruß zu erweisen.

Ein Tal von Eiben weiß ich,
Uller, wo in Ydalir
mit Deinem Bogen Du wohnst.

Die alte Feste Deines Vaters,
Skadi, Du bewohnst: Thrymheim.
Wo Thjazi einst hauste,
jener mächtige Jote im schneereichen Gebirge.

Hörgr im Nebelung

Hörgr im Nebelung

Daraus ist eine kleine Fotoserie entstanden, aus der hier einige Aufnahmen zu sehen sind. Weil sich hier aber nicht alles vernünftig unterbringen läßt, habe ich die Bilder in unserem öffentlichen Benutzerprofil auf der Fotoplattform Flickr gespeichert – dort liegt ein Album zum Durchblättern bereit…

FEUER & EIS

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