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Sigrblot at sumri

Das erste Opfer zum Winteranfang für das Jahreswachstum, dann wieder zur Mitte des Winters für guten Ertrag (der Ernte im kommenden Jahr) und zum dritten Mal am Sommeranfang, das Siegopfer.

Þá skyldi blóta í móti vetri til árs, en at miðjum vetri blóta til gróðrar, it þriðja at sumri, þat var sigrblót.

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Zerrissene Welten – Ein Blótbericht

Diverse Themen in der alten Sitte werden kontrovers diskutiert und sind Plattform für vielerlei Ansichten, die polarisieren. Auch hier in ING´s vorzüglichem Blog wird auf schöne Weise auf solche Themen eingegangen. Ab von weltlichen Themen findet jeder, der ein paar Minuten Zeit investiert sich scheidende Geister zu folgendem Passus:

Eine Esche weiß ich stehn, sie heißt Yggdrasil.

Die hohe, umhüllt von hellem Nebel;

von dort kommt der Tau, der in Täler fällt,

immergrün steht sie am Urdbrunnen.

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Unsere Sitte ist ein Bach, der aus dem alten Gletscher fließt (Eichenstamm)

Firn ist „nicht wegschmelzender Schnee des Hochgebirges, der durch wiederholtes Auftauen und Wiedergefrieren körnig geworden ist” (Duden). Nicht wegzuschmelzender Schnee — so sehe ich auch uns Anhänger der Alten Sitte, die wir weit zurückgedrängt wurden und unseren Gletscher der Traditionen dennoch nicht verlassen. Die Zeit hat unsere Überlieferung eingeschränkt, aber nicht gekappt. Wir fangen nicht von Null an, wir sind kein „Neuheidentum” und auch kein „Altheidentum”. Unsere Sitte ist ein Bach, der aus dem alten Gletscher fließt, und mag er auch Teile seiner Strecke unterirdisch zurückgelegt haben, so ist er niemals ganz versickert.
Unser Kult, unsere Sitte, unsere Asentreue ist lebendig, solange wir uns daran erinnern.

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